Italien und Kroatien

Nach vielen kleineren Ausflügen zu viert geht es jetzt in den großen Urlaub 🙂

Unsere geplante Route: Lazise am Gardasee, Rovinj, Pula, Insel Rab und die Plitvizer Seen.

Erster Stop Gardasse, diesmal in Lazise auf dem Campingplatz La Querica. Da wir bisher eher auf kleinen Campingplätzen unterwegs waren, hat uns die Größe und das Angebot des Campingplatzes etwas erschlagen. Haben jedoch mit den Kindern (3 Jahre und 10 Monate) bei 40 Grad den Luxus von mehreren Pools und Rutschen für groß und klein zu schätzen gelernt. Auch der direkte Zugang zum See ist super für eine Abkühlung. An diesem Teil sogar mit einem tollen Sandstrand. Dies lässt sofort Meer Feeling aufkommen und die Kleinen konnten fleißig Sandburgen bauen und planschen. Mit den Restaurants musste man auch nicht jeden Tag kochen sondern konnte bei den Temperaturen auch einfach mal die Füße hochlegen und bei einem kühlen Bier kochen lassen 🙂

Am See kann man recht entspannt nach Lazise für einen Stadtbummel laufen. Auf dem Rückweg haben wir uns im See erfrischt, da kann man es aushalten 😉

Alles in allem Super und wir kommen sicher wieder. Bevorzugen jedoch die Stellplätze weiter oben, da man hier unter den Bäumen bei weitem nicht so eng steht wie auf den Stellplätzen weiter unten in Richtung See. Zumindest war es bei uns hier ziemlich ruhig und leer. Dafür nehmen wir den Weg zum See gerne in Kauf. Die Waschhäuser sind sehr unterschiedlich und nicht alle mit Kinderbädern ausgestattet, was für uns kein Problem war. Duschen ging es einfach direkt auf dem Weg vom See zum Camper.

Und nun ein paar Eindrücke 🙂

Von hieraus ging die Reise weiter nach Kroatien (Istrien). In der Nähe von Rovinj auf dem Camping Polari haben wir uns eingebucht. Der Campingplatz war gefühlt noch viel Größer wie in Lazise. Ein riesiges Angebot an Aktivitäten, hat eher an einen Cluburlaub erinnert als an Camping, jedoch war die Poolanlage für die Kleinen wieder ein richtiges Highlight. Rutschen, schwimmen, klettern da wird es nicht langweilig. Auch das Meer war super, trotz Steinstrand war unsere Große vom Baden im Meer total begeistert.

Zwei Ausflüge nach Rovinj und Pula rundeten das Badeprogramm ab. Ursprünglich wollten wir vom Campingplatz am Meer bis nach Rovinj laufen. Dies hat sich dann aber mit Kinderwagen und kleinen Kindern als zu weit herausgestellt. Daher bevorzugten wir die Fahrt mit dem Auto bzw. Camper. Das Parken war auch mit Camper kein Problem. Rovinj hat uns mit den vielen kleinen Gassen, alten Häusern und gemütlichen Bars direkt am Meer in seinen Bann gezogen 🙂 Eine tolle Stadt zum genießen und entspannen.

Die Altstadt von Pula war auch sehr schön, ich mag einfach die alten Bauten und kleinen Gassen. Hier fand ich allerdings den alten Stadtkern nicht ganz so gemütlich wie in Rovinj. Dies ist jedoch Geschmacksache, ein Besuch lohnt auf jeden Fall. Sicher kommt es auch darauf an ob man mit kleinen Kindern und Kinderwagen unterwegs ist oder die Stadt alleine erkunden kann. Nicht jeder Gasse hier ist wirklich Kinderwagen tauglich 😉 Und nun ein paar Eindrücke.

Dann ging es weiter auf die Insel Rab. Hier wollten wir ursprünglich über Krk mit der Fähre nach Lopar anreisen, da diese aber nicht so häufig fährt entschieden wir uns für die Variante an der Küstenstraße in Richtung Süden zu fahren und von Stinica übersetzen. Da die Fähren hier gefühlt alle halbe Stunde fahren erschien uns das als die bessere Variante.

Die Küstenstraße war gut zu fahren und hat uns sehr beeindruckt. Die von Inseln zersetzte Küstenlandschaft und die Berge haben uns begeistert und ein wenig an Norwegen erinnert. Tolle Strecke. Auf dem Weg gab es etliche kleine Campingplätze direkt am Mehr mit Stellplätzen unter Olivenbäumen, sehr malerisch. Für uns ist klar das wir diese in den nächsten Jahren definitiv mal ansteuern werden. An der Fähre angekommen mussten wir nicht lange warten, Ticket kaufen und auf die Fähre fahren. Nach einer kurzen Fahrt, wieder mit einer atemberaubenden Kulisse sind wir auf der Insel Rab angekommen.

Der Campingplatz lag im Norden der Insel, den wir nach 45 Minuten auch schon erreichten. Hier wurden wir von einem tollen Sandstrand empfangen. Der Stellplatz war direkt am Strand. Einfach grandios, da wir mal nicht fürs Meer packen mussten. Vorm Camper entspannen und wenn wir Lust hatten ist man einfach ins Meer gegangen 🙂 Super entspannend.

Auch hier haben wir den Badeurlaub durch einen Ausflug in die Stadt Rab abgerundet. Man kann ja nicht nur faul rum liegen 😉 Die vielen kleinen Lokale und Gassen, die alten Häuser und die Lage haben uns wirklich beeindruckt. Eine tolle Stadt deren Besuch auf jeden Fall lohnt. Die Parkmöglichkeiten waren auch hier mit Camper super. Hier ein paar Eindrücke

Nach ein paar wirklich entspannten Tagen machten wir uns auf zu unserem letzten Stop auf unsere Reise – den Plitvicer Seen. Wir hatten einen Campingplatz außerhalb des Nationalparks und wollten mit dem Bus vom Campingplatz zum Eingang fahren. Der Bus fährt nur zwei mal am Tag. Einmal morgens und einmal abends. Allerdings war uns die Fahrt abends mit den Kindern zu spät, da wir keine Lust hatten mit dem Kleinen vielleicht 1-2 Stunden warten zu müssen. So fuhren wir letztendlich selbst.

Die Online-Tickets für den Park kauften wir bereits eine Woche vorher um mögliche Wartezeiten mit den Kindern zu entgehen. Dies hat sich als die richtige Strategie gezeigt 🙂 wir mussten nicht in der langen Schlange warten und konnten einfach durchgegangen.

Der Nationalpark ist traumhaft schön, die vielen Seen mit ihren unterschiedlichen Farben, die unendlich vielen Wasserfälle, kleine wie große sind sehr beeindruckend. Wirklich ein traumhafter Fleck Natur. Durch das viele Wasser fuhren die Wege teilweise über Stege. Diese sind auch für die Kleinen ein Erlebnis und gut zu laufen. Es gab immer etwas zu entdecken und wurde nie Langweilig 🙂 Einzigst negativ fanden wir die Menschenmassen. Wir haben ja mit einigen gerechnet und das es so vollist haben wir nicht gedacht. Das Schlange stehen auf den Stegen und die Hunderten Selfiesticks vor den großen Wasserfällen war etwas zu viel für unseren Geschmack. Dennoch ein gelungener Abschluss 🙂 und zu diesem noch ein paar Eindrücke

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